Fotografie - Rastergraphik?

 

Jaja...schon wieder ein bisschen trockene Theorie. Aber was haben wir gelernt, mit einem Kaffee oder Tee liest es sich viel leichter. Also Kaffeemaschine an und los geht es!

Was hat den eigentlich eine Rastergraphik mit der Fotografie zu tun? 

Wieso sollte man das wissen? Welche Vorteile oder Nachteile bringt mir es?

Fragen über Fragen und wir werden Sie eine nach der anderen beantworten.

 

 

Theorie muss auch mal wieder sein

Allgemeine Definition

Der Begriff Rastergraphik ist eine Sammelbeschreibung einer gesamten Gruppe von Grafikformaten. Sicher kennt Ihr die bekanntesten Vertreter unter Ihnen, das JPEG-, BMP-, PNG-, GIF- und das Tiff-Format. 

All diese Formate speichern ihre Bildinformationen in einem Raster aus einzelnen Bildpunkten.

Bildpunkte = Pixel

In einem Pixel werden Informationen gespeichert, welche die jeweilige Helligkeit und Farbe des Bildes, an der Position des Pixels wiederspiegelt. Wenn man nahe an ein Bild heran zoomt, sieht man diese sehr gut.

 

 

Vorteile                                                                               Nachteile

  • hohe Abbildungsqualität bei komplexen Grafiken, wie Fotos
  • alle digitalen Ausgaben können auch nur Rastergraphiken anzeigen

Aufgabe: Geht mal ganz nah an den Fernseher ran.

               Man kann auch hier viele einzelne Bildpunkte erkennen, die

               das gesamte Bild erzeugen. Ist man weit genug vom

               Bildschirm weg, sieht man nur noch ein großes

               zusammengefügtes Bild.

               Das gilt nicht nur für TV-Geräte. Auch das Kinobild wird so

               auf die Leinwand gezaubert. Ebenfalls bei Handys,

               digitalen Bilderrahmen, Digitaluhren und und und

  • Da jeder Bildpunkt der Grafik einzeln beschrieben wird, mit Helligkeit- und Farbinformationen, ist hier mit einem hohen Daten-aufkommen zu rechnen.
  • Skalierung von Rastergraphiken

           Bei der Vergrößerung von Rastergraphiken werden neue

           Bildpunkte durch verschiedene Algorithmen erzeugt. Da diese

            neuen Bildinformationen durch Berechnungen entstehen,

            zeigen sie nicht mehr die Wirklichkeit und können sogar

            durch Fehlberechnungen, Farben erzeugen die im Original

            nicht enthalten waren.



Nun kann ich Euch schon mal erfreuen. In diesem Artikel geht es zwar wieder nur um reine Theorie - Aber! - Ihr habt schon 2/3 geschafft!


Gegen den hohen Speicherbedarf gibt es verschiedene Kompressionsverfahren. Als Beispiel für ein Verfahren nehmen wir das JPEG-Format. Dieses Format wird im Alltag, denke ich, am Häufigsten verwendet. Bei dessen Kompression wird im Bild nach nebeneinander liegenden Pixeln gesucht, die sich in Helligkeit und Farbe sehr ähneln. Diese Pixel werden dann zusammengerechnet und bekommen alle den gleichen, neuen Farb- und Helligkeitswert zugewiesen. Die Stärke der Kompression beeinflusst die Toleranz, mit der bestimmt wird, wie ähnlich die Pixel sein müssen um zusammen gefasst zu werden. 

Eine hohe Kompression führt zu großen Bildflächen, die dieselben Informationen für Helligkeit und Farbe aufweisen!

 

 

In den obigen Bilder seht Ihr nun den Unterschied der beiden Qualitäten. Das komprimierte Bild verliert an Schärfe und es sind deutliche Artefakte zu erkennen.

So nun habt Ihr es geschafft! Wir hoffen Euch hat der Kaffee geschmeckt und Ihr konntet auch ein paar Infos für Euch mitnehmen. Dies war jetzt eine kurze Einführung in die Rastergraphik, wenn Ihr noch Fragen habt oder mehr erfahren wollt schreibt uns gerne.

 

Einen Schönen Tag wünscht Euch Euer HuS-Team