Der ISO-Wert

 

Was genau ist der ISO-Wert und was kann ich mit ihm beeinflussen? Das sind Fragen, die man sich oft stellt, wenn man am Anfang der Fotografie steht.

 

 

 

 

 

Was ist der ISO-Wert

Kurz gesagt der ISO-Wert beschreibt die Sensibilität des Sensores der Kamera. Das bedeutet, dass bei einem hohen ISO-Wert der Sensor stärker auf das Licht reagiert und man so auch bei dunkleren Situationen ein helleres Bild bekommt.

 

 

Im Zusammenspiel mit der Blende oder der Belichtungszeit kann man damit sehr einfach fotografieren, ohne dass man einen Blitz benötigt wenn es mal dunkler wird.

 

Als Faustregel kann man sich hier merken, dass

 

eine Verdopplung des ISO-Wertes eine Halbierung der Blende bzw. der Belichtungszeit bewirkt.

 

 

Das Bildrauschen

Aber es wäre sonst zu einfach: auch hier gibt es Nachteile!

Erhöht man nämlich die Empfindlichkeit des Sensores, erzeugt man somit leider auch ein störendes Bildrauschen. Dadurch das der Sensor mit höherer Leistung arbeitet, kommt es öfter zu falschen Interpretationen des Lichtes. In RAW-Konventierungsprogrammen, die das RAW-Bild z. B. in ein JPEG-Bild umwandeln gibt es Möglichkeiten dieses Rauschen wieder zu entfernen. Dies ist aber auch nur mit einem Verlust an Qualität zu erreichen.

 

 

An den beiden Bildern kann man den Unterschied recht gut erkennen. Auf dem oberen Bild habe ich mit einem niedrigen ISO-Wert von 100 fotografiert. Das zweite Bild entstand mit einem Wert von 1250.

Gerade im unscharfen hinteren Teil des Bildes, sieht man viele kleine bunte Pixel, die da nicht sein sollten.

 

 

Fazit

Mit der Erhöhung des ISO-Wertes ist es möglich auch ohne Stativ oder ohne Stabilisator im Dämmerlicht zu fotografieren. Allerdings nur mit einem Verlust an Bildqualität. Versucht darum am Besten immer den ISO-Wert so gering zu halten wie es geht.

 

Viel Spaß beim Fotografieren und Ausprobieren

Euer HuS-Team