Theorie muss auch mal sein

Jeder hat es in der Schule gehasst, die stupide gerade Theorie, nur dazu da um sie auswendig zu lernen.

Doch hoffe ich, dass auch Ihr es genauso wie ich gelernt habt: Manchmal muss man sich da durchquälen um etwas zu erreichen!

 

Musik an, Kaffee bereit und auf geht´s!

 

 

 

Farben sind ein tragendes Element in der Gestaltung. Sie erzeugen, Harmonie, Abneigung, Liebe, Hass, unterstützen den professionellen Wert einer Gestaltung oder zerstören diesen. Auch im Bereich der Fotografie sollte man sie nicht vernachlässigen.

 

Hier einmal etwas grobe Theorie, aber vielleicht last Ihr das in Euren nächsten Werken mit einfließen.

 

Was sollte man darüber wissen?

Grundfarben

  • Rot
  • Gelb
  • Blau

Diese werden als Primärfarben bezeichnet und zum Mischen anderer Farben hergenommen

 

 


Sekundärfarben

Entstehen durch das Mischen von 2 Grundfarben und ergeben wiederum drei neue Farben:

  • Orange (Rot + Gelb)
  • Grün (Blau +Gelb)
  • Violett (Blau +Rot)

Je nach hinzugefügten Farbanteil, können die Farben variieren

 

 


Tertiörfarben

Mischt man alle drei Farben zusammen, entstehen "schmutzige Farben. Je nach Farbanteil variiert das Ergebnis entweder ins rötliche, bläuliche oder grünliche

 

 


Farbkreis

Der klassische Farbkreis beinhaltet die Primär- und Sekundärfarben. Dieser wird wiederum in kalte oder warme Farben unterteilt.

 

 

Unbunte Farben

Als unbunte oder Sogar keine Farben werden schwarz, weiß und grau gewertet.

 

 

Farbklang

Die Kombination aus mehreren Farben, welche in einer Beziehung zueinander Stehen bei gleicher Helligkeit und Farbqualität nennt sich Farbklang. Man unterscheidet harmonische und kontrastreiche Farbklänge.

 

 

Gleichklang

Diese beziehen sich auf die gleiche reine Farbe, die sich lediglich auf den Weiß- oder Schwarzanteil unterscheiden

 

 


Zweiklang

(Komplementärfarben)

 

Gegenüberliegende Farben im Farbkreis


Zweiklang

(Nachbarfarben)

 

Reine Farben die im Farbkreis nebeneinanderliegen.


Zweiklang 

(Farbe-Nichtfarbe)

Kombination aus einer Farbe mit einer Nichtfarbe


Zweiklang

(helle Farbe, dunkle Farbe, Qualitätskontrast)

 

 

Reine Farbe mit Mischfarbe

 

 

 


Dreiklang

(Gleichseitig)

Drei Farben die im Farbkreis immer gleich weit voneinander entfernt liegen


Dreiklang

(Gleichschenklig)

 

Mischung aus Nachbarfarben und Komplementärfarben

 

 

 


Gleichklang

Vierklang (Quadrat)

 

Zwei Komplementärkontraste, rechtwinklige Lage im Farbkreis


Vierklang 

(Rechteck)

 

Nachbarfarben mit ihren Gegenfarben

 

 

 

 

 


Harmonische Farbklänge

 

Diese Wirken angenehm und führen zu einem positiven Gesamtbild.

 

Farbkontraste

 

Diese ziehen Aufmerksamkeit auf sich, erzeugen Spannungen in Ihren Bildern und können als Stilmittel eingesetzt werden um Ihre Fotografie erfrischend, belebend oder unangenehm wirken zu lassen.

 


Beispiele:

Farbharmonien durch:

  • benachbarte Farbtönen
  • Farben aus der warmen Farbpalette
  • aus der kalten Farbpalette
  • Kombination aus bunten und unbunten Farben
  • Vollfarbe und aufgehellten Farbvarianten
  • Grau, entsättigten Farbtönen und ihrer Vollfarbe

Komplementärkontraste


Warm-Kalt-Kontraste


Hell-Dunkel-Kontraste


Unbunt-Bunt-Kontraste


Qualitätskontraste

 

Quantitätskontraste

  • gegenüberliegende Farben im Farbkreis
  • eine warme mit einer kalten Farbe
  • Vollfarbe mit aufgehellter Farbe
  • bunte und unbunte Farben
  • gesättigte und trübe Farben
  • Farbflächen und kleine Elemente

 

 

So geschafft! Gratulation an alle die durchgehalten haben! Wir hoffen das diese kleine Anregung auch bald in Euren Bildern eine Rolle bekommen.

 

Wir wünschen Euch viel Spaß beim ausprobieren

 

Euer HuS-Team